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Neben den bereits vorgestellten Solarkraftwerken umfasst der 3-Wetter-Fonds zwei Biogasanlagen an den Standorten Berthelsdorf und Schönsee. Beide Anlagen arbeiten mit nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo), wobei die Anlage in Schönsee eine Naßvergärung mit Gülle vorsieht, während die Anlage in Berthelsdorf mit dem Konzept der Trockenvergärung gemäß dem geltenden EEG arbeitet. Die Bewirtschaftungskonzepte beider Anlagen beinhalten langjährige Lieferverträge (bis zu 20 Jahre) mit den jeweiligen Landwirten aus der Umgebung. Hierdurch wird einerseits die nachhaltige Bewirtschaftung der Anlagen über einen langen Zeitraum sichergestellt, und andererseits profitieren die Landwirte von zusätzlichen Einkommensquellen in den strukturschwachen Regionen Schönsee und Berthelsdorf. Die Biogasanlage Berthelsdorf im Überblick Die Gemeinde Berthelsdorf liegt im Landkreis Görlitz im südöstlichen Sachsen. Die Biogasanlage wurde auf einem 1,5 ha großen Grundstück außerhalb der Ortschaft errichtet und geht auf die langjährige Kooperation mit der VEE Sachsen zurück.
Nachhaltigkeit durch innovative Technik und Nahwärmesystem Am 19.12.2008 wurde die Anlage in Betrieb genommen, womit die Vergütungssätze für 2008 gesichert wurden. In den kommenden Monaten wird die Leistung sukzessive auf 100% ausgebaut. Mit einer Strommenge von rund 4,0 Mio kWh werden jährlich umgerechnet 1.500 Haushalte mit grünem Strom versorgt. Hinzu kommen rund 3,9 Mio. kWh Wärme pro Jahr, mit welchen die umliegenden Liegenschaften ökologisch nachhaltig versorgt werden.
Die qualitativ hochwertige Biomasseaufbereitung ermöglicht es, die Anlage auch mit Ersatzbiomasse wie Landschaftspflegematerial zu betreiben. Die mechanische Aufbereitung durch einen Querstromzerspaner lässt eine flexible Nutzung von Einsatzstoffen zu und macht einen eventuellen Umstieg auf eine Abfallanlage in Zukunft möglich. Die Anlage wird als Nawaro-Anlage betrieben. Folgnde Einsatzstoffe werden verwendet: Maissilage (6.000t p.a.), Grassilage (2.000t p.a.), sowie Ganzpflanzensilage und Zwischenfrüchte (3.000t p.a.). Grundsätzlich ist es sinnvoll, einen möglichst großen Teil der im BKHW erzeugten Wärme zu nutzen. Mit einer Wärmeauskopplung von 100% ist dies in Berthelsdorf gegeben, und zudem äußerst ökologisch gestaltet. Das System (siehe Abbildung oben) ist so gesteuert, dass die Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie die Gärtnerei bevorzugten Zugriff haben. Die Restwärme nutzt das Bioenergiezentrum, so dass über das ganze Jahr eine durchgängige Wärmeverwendung gesichert ist. Im Fokus: Die Daten zur Biogasanlage Berthelsdorf erhalten Sie hier zum herunterladen. Die Biogasanlage Schönsee im Überblick Die Biogasanlage wurde in Schönsee im Landkreis Schwandorf in einem neu ausgewiesenen Sondernutzungsgebiet erichtet. Die Stadt Schönsee liegt in den Naturparks Oberpfälzer Wald und Nördlicher Oberpfälzer Wald in unmittelbarer Nachbarschaft zu Böhmen und dem Naturpark Ceský les. Die Bauphase ist bisher nach Plan verlaufen und die Inbetriebnahme für das 1. Quartal 2009 geplant. Pünktlich zum Richtfest am 5.12.2008 wurden alle technischen Geräte einschließlich dem Motorenblock geliefert und installiert.
Mit einer Strommenge von 2,8 Mio kWh jährlich werden künftig ca. 950 Haushalte mit ökologischem Strom versorgt. Zusätzlich erzeugt die Biogasanlage ca. 3 Mio. kWh Wärme pro Jahr, wovon ca. 70% auskoppelbar sind. Verwertung von landwirtschaftlichen Abfällen Die erforderliche Anbaufläche für die Biogasanlage beträgt rund 220 ha. Die ersten 1.000 t Gras- und Maissilage sind bereits eingelagert, wobie die Anlage zusätzlich zu den nachwachsenden Rohstoffen mit ca. 40% Rindergülle, sowie Rinder- und Schafmist betrieben werden wird. Im Anschluss an die Vergärung werden die noch immer nährstoffhaltigen Endsubstrate auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht - womit der Stoffkreislauf geschlossen wird. Im Fokus: Die Daten zur Biogasanlage Schönsee erhalten Sie hier zum herunterladen.
Hier gelangen Sie dirket zum Download des 3-Wetter-Fonds Prospektes. Wie beteiligt sich der 3-Wetter-Fonds an den Biogasanlagen? Hier gelangen Sie zu den Beteiligungsteckbriefen.
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